Brandschutzfenster F30

damit Sie im Extremfall auf der sicheren Seite sind

F30 Brandschutz

durch Normvorschriften abgesichert

Bauteile werden je nach ihrer Widerstandsdauer gegenüber Feuer in unterschiedliche Feuerwiderstandsklassen eingeteilt. Die Grundlagen dieser Klassifizierung basieren in Deutschland auf zwei maßgeblichen Normen. Zum einen auf der nationalen, älteren Norm DIN 4102-2 mit dem Titel „Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; Bauteile, Begriffe, Anforderungen und Prüfungen“ und zum anderen auf der europäischen Norm DIN EN 13501-2, die die „Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten – Teil 2: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Feuerwiderstandsprüfungen, mit Ausnahme von Lüftungsanlagen“ regelt.
In Prüfverfahren nach DIN 4102-2 oder nach DIN EN 1363-1 („Feuerwiderstandsprüfungen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen“) muss die jeweilige Feuerwiderstandsklasse durch entsprechende Feuerwiderstandsprüfungen nachgewiesen werden. Die Feuerwiderstandsklassen nach europäischer Norm sind dabei komplexer aufgebaut als die der früheren nationalen Regelung. Zudem ist zu beachten, dass die europäische Norm die deutsche Norm schrittweise abgelöst hat.
Unsere Brandschutzfenster F30 für den Außenbereich wurden daher gemäß europäischer Regulatorik geprüft. Die Norm DIN EN 13501-2 regelt nicht nur die Klassifizierung, sondern auch die Bezeichnung von Brandschutzelementen. Entsprechend wird ein F30-Brandschutzfenster mit Öffnungsflügel heute als EI₂ 30 S₂₀₀ (Sa) C2 feuerhemmendes Brandschutzfenster mit Öffnungsflügel bezeichnet.

Wie ist das Brandschutzfenster F30 (EI30) aufgebaut?

Im Aufbau verwenden wir für unsere Brandschutzfenster F30 spezielles Brandschutzglas aus zertifizierter Glasfertigung. Diese Brandschutzgläser enthalten farbneutrales Brandschutzgel, da dieses Gel nahezu keine Eigenfarbe aufweist, ergeben sich beste Werte bei Lichttransmission. Außerdem zeichnen sich die Glasscheiben durch die besondere chemische und physikalische Zusammensetzung aus. Brandschutzfenster F30 sind feuerhemmende Fenster. Sie verhindern einen Brandüberschlag und halten so Flucht- und Rettungswege frei. Deshalb spielen sie bei der Grenz- oder Eckbebauung eine wichtige Rolle. Die Verwendung der Brandschutzfenster F30 ist in den jeweiligen Landesbauordnungen festgelegt. Grundsätzlich gilt dabei: Soll in eine geforderte Brandschutzwand ein Fenster eingesetzt werden, kann dieses Vorhaben nur mit einem Brandschutzfenster realisiert werden. Dabei muss nicht zwingend ein Brandschutzfenster F30 verwendet werden. Es können auch Brandschutzfenster F60 bis F90 zum Einsatz kommen. Der fachgerechte Einbau eines Brandschutzfensters F30 muss der Bauaufsicht durch Erklärung des montierenden Unternehmens nachgewiesen werden. Deutschlandweit arbeiten wir mit vielen Fachbetrieben zusammen, die einen fachgerechten Einbau des F30 Brandschutzfensters ermöglichen können. Sollten Sie übrigens auf Ihrer Suche nach dem perfekten Fenster über den Begriff Brandschutzklasse F30 stolpern, dann können Sie diesen mit dem Begriff „F30 Feuerwiderstandsklasse“ gleichsetzen.

Brandschutz F30 bedeutet in Feuerwiderstands-
prüfungen festgestellte Sicherheit

Wichtig zu wissen ist, dass die Zahl nach dem Kennbuchstaben F die Feuerwiderstandsdauer in Minuten angibt. Diese Zeit wird dabei stets auf den nächstniedrigeren, durch 30 teilbaren Wert abgerundet. Nach dieser Definition bedeutet die Feuerwiderstandsklasse F30, dass ein Brandschutzfenster F30 eine geprüfte Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten aufweist. Während dieses Zeitraums muss das Fenster seine wesentlichen Funktionen wie Tragfähigkeit, Raumabschluss und Rauchdichtheit zuverlässig erfüllen. Sobald auch nur eine dieser Funktionen nicht mehr gegeben ist, gilt der Feuerwiderstand eines Brandschutzfensters F30 als nicht mehr gewährleistet.
Neben dem Brandschutzfenster F30 gibt es weitere Fensterklassen mit einer Feuerwiderstandsdauer von 60, 90, 120 oder 180 Minuten. Die Bezeichnung eines Brandschutzfensters F30 nach EU-Norm lässt sich anhand eines konkreten Beispiels erläutern. Betrachtet wird hierzu das Fenster EI₂ 30 S₂₀₀ (Sa) C2.
Der Bestandteil EI₂ gibt an, dass das Thermoelement während des Brandtests in einem Abstand von 100 Millimetern zum Rand gemessen wurde. Die Kennzeichnung S₂₀₀ beschreibt die Rauchdurchlässigkeit bei erhöhten Temperaturen und weist bei dem genannten Brandschutzfenster F30 mit Öffnungsflügel auf eine Rauchbeständigkeit bis 200 °C hin. Die Zusatzbezeichnung Sa bezieht sich auf die Rauchdichtheit bei Umgebungstemperaturen. Der abschließende Teil C2 beschreibt die Anzahl der selbstschließenden Zyklen, die das öffenbare Brandschutzfenster erfüllt, wobei diese Klasse für 10.000 Schließvorgänge steht.

Wie ist das Brandschutzfenster F30 (EI30) aufgebaut?

Im Aufbau verwenden wir für unsere Brandschutzfenster F30 spezielles Brandschutzglas aus zertifizierter Glasfertigung. Diese Brandschutzgläser enthalten farbneutrales Brandschutzgel, da dieses Gel nahezu keine Eigenfarbe aufweist, ergeben sich beste Werte bei Lichttransmission. Außerdem zeichnen sich die Glasscheiben durch die besondere chemische und physikalische Zusammensetzung aus. Brandschutzfenster F30 sind feuerhemmende Fenster. Sie verhindern einen Brandüberschlag und halten so Flucht- und Rettungswege frei. Deshalb spielen sie bei der Grenz- oder Eckbebauung eine wichtige Rolle. Die Verwendung der Brandschutzfenster F30 ist in den jeweiligen Landesbauordnungen festgelegt. Grundsätzlich gilt dabei: Soll in eine geforderte Brandschutzwand ein Fenster eingesetzt werden, kann dieses Vorhaben nur mit einem Brandschutzfenster realisiert werden. Dabei muss nicht zwingend ein Brandschutzfenster F30 verwendet werden. Es können auch Brandschutzfenster F60 bis F90 zum Einsatz kommen. Der fachgerechte Einbau eines Brandschutzfensters F30 muss der Bauaufsicht durch Erklärung des montierenden Unternehmens nachgewiesen werden. Deutschlandweit arbeiten wir mit vielen Fachbetrieben zusammen, die einen fachgerechten Einbau des F30 Brandschutzfensters ermöglichen können. Sollten Sie übrigens auf Ihrer Suche nach dem perfekten Fenster über den Begriff Brandschutzklasse F30 stolpern, dann können Sie diesen mit dem Begriff „F30 Feuerwiderstandsklasse“ gleichsetzen.

Unser Angebot umfasst Brandschutzfenster F30 zum Öffnen

Öffnungsfähige F30-Fenster sind heute fester Bestandteil moderner Brandschutzlösungen. Wir fertigen F30-Brandschutzfenster mit einem oder zwei Öffnungsflügeln. Abhängig vom Anwendungsfall und nach entsprechender konstruktiver Prüfung sind auch dreiflügelige F30-Brandschutzfenster realisierbar. Darüber hinaus sind unsere feuerhemmenden Brandschutzfenster mit unterschiedlichen Pfostenvarianten, Kopplungen sowie zweiflügeligem Stulp erhältlich.

Die eingesetzten Elemente können sowohl als selbstschließende Öffnungsflügel als auch als Reinigungsflügel ausgeführt werden. Kopplungen sind in Verbindung mit Festverglasungen seitlich, unten oder oben möglich und erfolgen gemäß der allgemeinen Bauartgenehmigung Z-19.14-1833. Die Verglasung kann als 2- oder 3-fach-ISO-Verglasung ausgeführt werden und ist optional auch mit Sondergläsern wie P4A- oder P5A-Sicherheitsglas sowie mit Sonnenschutzgläsern der Sunbelt-Serie A40, A50, A60 und A70 erhältlich.

Aktuell beträgt das maximale Elementmaß für zweiflügelige Fenster 2.700 × 2.770 mm. Der maximale Gangflügel kann bis zu 1.300 × 2.700 mm, der maximale Standflügel bis zu 1.400 × 2.700 mm ausgeführt werden. Das derzeit zulässige maximale Flügelgewicht liegt bei 240 kg, wobei größere Gewichte bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.

F30 Brandschutz für Fenster – sollen diese geöffnet werden können?

Unsere Fenster F30 sind öffenbar. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Brandschutzfenster F30 aufgrund ihrer Schutzfunktion selbstschließend sein müssen. Ausnahmen bilden feuerhemmende F30 Fenster, die ausschließlich für Reinigungs- und Wartungszwecke genutzt werden. Europäisch geprüft sind auch Brandschutzfenster F30, die mittels Feststellanlage offenstehen können und im Brandfall automatisch schließen und somit für einen dichten Abschluss sorgen. Bewegliche, selbstschließende Brandschutzverglasungen verfügen in der Regel über keine Kippfunktion. Eine solche ist brandschutztechnisch nur im Einzelfall zugelassen. Selbstschließende Brandschutzfenster F30 können aus diesem Grund überwiegend nur mit Drehflügel umgesetzt werden.

F30 Brandschutzfenster können auch aus Holz gefertigt sein

F30 Brandschutz aus Holz hält Flammen wesentlich besser stand als Sie dies vermuten. Der Rahmen der Brandschutzfenster F30 verkohlt im Brandfall zunächst und bringt dadurch einen zusätzlichen Widerstand mit. In unseren eigenen Brandversuchen haben wir die Widerstandsfähigkeit von Nadelhölzern (z.B. Kiefer) testen können . Brandschutzfenster F30 mit Holzrahmen nehmen es mit Temperaturen bis zu 200 ℃ auf. Sie bleiben länger stabil und qualmen gleichzeitig weniger. Wenn die Hitze so stark wird, dass Scheiben bersten, leisten Holzrahmen auch hier Schützenhilfe. Scheiben in Holzrahmen bersten deutlich später als in Kunststoffrahmen eingesetztes Glas, da sich diese schon ab einer Temperatur von 110 ℃ verformen. Die Scheibe hat dadurch weniger Halt, bricht und lässt gleichzeitig mehr Sauerstoff in den Raum. Dieser facht die Flammen zusätzlich an.

F30 Fenster, die sich perfekt in Ihr Raumdesign einfügen

Unsere Brandschutzfenster F30 liefern effektiven Brandschutz, den man den Fenstern nicht ansieht. Sie integrieren sich komplett in die vorhandene Umgebung. Nahezu unsichtbar passen sich unsere Brandschutzfenster F30 an Ihre räumlichen Gegebenheiten an. Anpassungsfähigkeit war und ist uns wichtig, denn Brandschutz soll Sie schützen und dabei nicht aufdringlich sein.

Fenster mit F30 Brandschutz fertigen wir ganz nach Ihren Bedürfnissen

Wir fertigen Ihre Brandschutzfenster F30 aus Holz oder Holz-Alu-Materialien. In der Fertigung sind zahlreiche Varianten möglich. Darunter fallen auch Seitenteile und Oberlichter. Die Variante mit Verglasung und Elementkopplung ist beispielsweise in der Breite unbegrenzt möglich. Wie immer gilt: Wenn wir wissen, was Sie benötigen, setzen wir dies für Sie um. In der Materialauswahl sind wir ebenfalls flexibel. Regelmäßige Brandprüfungen in verschiedenen Prüfanstalten in Deutschland bringen uns mit alternativen Holzarten und minimierten Profilquerschnitten voran. Vorteile für Sie sind dabei, dass Sie Brandschutz bei Fenstern neu erleben und bei der Auswahl der verwendeten Materialien mehr Spielraum haben.

Kontaktieren Sie uns für ihr nächstes Projekt!

FAQ zu Brandschutzfenster F30

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